Glashütte
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Hirtenwiesen
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Abschlussbericht zum Konzept und Beschluss zur Zukunft der Bergbaulandschaft Hirtenwiesen in Glashütte

Viele Jahre hat der Bergbauverein Hirtenwiesen e. V. die Bergbaulandschaft Hirtenwiesen betreut und gesichert. Auf Grund von Hinweisen prüfte das Oberbergamt im Jahr 2016 die untertägige Arbeit des Vereins. Im Ergebnis wurden formelle Defizite festgestellt. Um die zukünftige Arbeit des Vereins auf formell und inhaltlich gute Grundlagen zu stellen, hatte die Stadt das Geologische Ingenieurbüro Benthin aus Freiberg beauftragt, auf der Grundlage der vorliegenden Ideen des Bergbauvereins eine Konzeption zu erarbeiten, welche die Potentiale und Handlungsbedarfe ermittelt und beschreibt.

Für diese Studie konnte die Stadt Glashütte 80 % Fördermittelaus dem europäischen LEADER Programm einsetzen. Zwischenergebnisse wurden bereits imMärz 2018 im technischen Ausschuss öffentlich präsentiert. Die Vorlage der abschließenden Studie hat sich leider erheblich verzögert. Erst am 15. Januar 2019 wurde der Stadtverwaltung der Schlussbericht zugesandt. Nunmehr konnten die Ergebnisse vorgestellt werden Auf der Grundlage des Konzeptes empfahl die Verwaltung dem Stadtrat zu beschließen, die Bergbaulandschaft zu erhalten und diese gemeinsam mit dem Bergbauverein weiterzuentwickeln. Die Konzeption zeigt dabei, dass diese Variante mit einem geschätzten Finanzbedarf von vorerst ca. 35.000 EUR die wirtschaftlichste Lösung ist. Vor allem aber sichert diese Variante eine weitere Erhaltung und auch öffentliche Nutzung der Bergbaulandschaft und damit den Erhalt der historischen Wurzeln der Stadt Glashütte. Die Konzeption macht auch deutlich, dass die vorhandenen Anlagen besonders historisch wertvoll und erhaltenswert sind. Eine Besonderheit der Hirtenwiesen ist auch, dass sich die bergbaulichen Anlagen sehr nahe der Stadt befindet, kompakt ist und auch mit Bus und Bahn gut erreichbar sind. Diese Merkmale unterscheidet das Glashütte Gebiet positiv von vielen anderen, bekannten historischen Bergbaugebieten.

Eine wesentliche Grundlage der Umsetzung des Konzeptes ist die Einbeziehung von Teilbereichen des Flurstücks 440. Die benötigten Flächen sind aktuell an den Kleingartenverein Hirtenwiesen zur kleingärtnerischen Nutzung verpachtet. Unabhängig davon haben die früheren Pächter, die auch Mitglied des Bergbauvereins sind, diese Flächen bereits für die Bergbaulandschaft genutzt. Diese nicht kleingärtnerische Nutzung dieser Teilfläche hat in der Vergangenheit zu Diskussionen geführt. Auf der Grundlage der vorliegenden Konzeption soll nunmehr eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden. Dabei sollen die für die weitere Entwicklung der Bergbaulandschaft benötigten Teilflächen aus dem Pachtvertrag mit dem Kleingartenverein ausgegliedert werden. Grundlage der weiteren Entwicklung der Bergbaulandschaft soll ein Nutzungsvertrag zwischen der Stadt und dem Bergbauverein sein, der auf der Grundlage der vorliegenden Konzeption erarbeitet werden soll und die Rechte und Pflichten der Partner definiert.

Zur Finanzierung sollte die Stadt die notwendigen Mittel bereit stellen und zusätzlich gemeinsam mitdem Verein nach Fördermitteln suchen. Der Bürgermeister fasst zusammen, dass die Stadt Glashütte in den vergangenen Jahren der bergbaulichen Tradition auf Grund vieler anderer Aufgaben keine herausgehobene Bedeutung beimessen konnte und der Bergbauverein daher das historische Erbe überwiegend allein erhalten hat. Die vorgestellte Konzeption zeigt die Potentiale, deren Erschließung die Attraktivität der Stadtfür Touristen ebenso wie für die Einwohner steigert. Mit dem Verein steht ein ehrenamtlicher Partner bereit, der die Maßnahmen federführend mit Unterstützung der Stadt realisieren kann. Die Stadträte begrüßten die Initiative und fassten den vorgeschlagenen Beschluss einstimmig. Darauf aufbauend wird die Verwaltung nunmehr u. a. mit dem Kleingartenverein und der Forstverwaltung Kontakt aufnehmen sowie einen Nutzungsvertrag mit dem Bergbauverein vorbereiten.
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