Glashütte
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Information zum Vorhaben „Außenanlage Klubhaus Hausdorf"
Information zum Vorhaben „Schaffung einer qualitätsvollen und multifunktional zu nutzenden Außenanlage am Klubhaus im Ortsteil Hausdorf“

Die Stadt Glashütte realisierte in den Jahren 2013 und 2014 mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket den Umbau und die Modernisierung des alten Klubhauses von Hausdorf. Im Rahmen der kostenintensiven Baumaßnahme wurden Nebengebäude abgebrochen sowie ein kleiner Dorfsaal mit Ausschank, ein Vereinsraum, der Museumsraum mit historischer Wäschemangel, moderne Sanitäranlagen sowie ein separater Bereich für den Jugendclub geschaffen, um die räumlichen Voraussetzungen für ein lebendiges Gemeindeleben, kommunale Arbeit, soziale Bindungen und ehrenamtliche Tätigkeit im Heimat- und Kulturverein Hausdorf zu schaffen. Aus finanziellen und bautechnischen Gründen konnte die notwendige Gestaltung der Außenanlagen mit Zufahrt und Stellplätzen sowie die Neuordnung und Instandsetzung der Schmutz- und Regenwasserleitungen damals noch nicht erfolgen.

Der gegenwärtige Zustand der Außenanlagen erfordert weiteren Handlungsbedarf; einerseits um die volle Funktionsfähigkeit des Klubhauses zu gewährleisten und andererseits, um die Gestaltung der umgebenden Freiflächen - dem mit viel Geld modernisierten Klubhaus – anzupassen. Zur Zeit bestehen auf den unbefestigten oder mit Recyclingmaterial versehenen und geneigten Flächen starke Schäden durch Ausspülung und eine erschwerte Begehbarkeit. Es ist keine Ableitung des Oberflächenwassers von der Zufahrtsstraße und dem Vorplatz möglich bzw. die bestehenden Entwässerungsleitungen sind zu gering dimensioniert. Die Straßenquerung zur Schustergasse zeigt Rissbildungen und Verformungen. Gestalterische Defizite existieren im Außenbereich des Jugendclubs und gravierende Ortsbildmängel durch die sterile und schadhafte Asphaltrecyclingfläche im Vorbereich des Klubhauses sind keine Einladung für Besucher.
Im Ortsteil Hausdorf befinden sich keine kommunalen oder öffentlich zugängigen Gebäude, weder eine Gaststätte noch ein Kindergarten, Schule oder ein Laden. Umso wichtiger werden Objekte wie das Klubhaus, die es erst ermöglichen, dass Vereine und der Ortschaftsrat arbeiten können sowie die Einwohner einen eigenverantwortlich zu nutzenden Ort zur Pflege der Traditionen, Bräuche und Feste besitzen.
Mit dem Gebäude untrennbar verbunden sind die Außenanlagen. Sie verbessern nicht nur das Ortsbild und die funktionelle Wirksamkeit des Klubhauses, indem bei günstiger Witterung auch Freiluftveranstaltungen stattfinden können, sondern bieten auch speziell den Jugendlichen sowie Familien bzw. Großfamilien mit Kindern einen schönen Treffpunkt zur Wochenend- und Feierabenderholung. Durch den benachbarten Sportplatz ergeben sich Synergieeffekte für die Nutzung der Freiflächen, insbesondere im Jugendclubbereich.

Zielstellungen und Details:

 Schaffung qualitätsvoller und multifunktionell zu nutzender Außenanlagen am Klubhaus Hausdorf, die das Raumangebot und die Nutzung des Gebäudes durch entsprechende Außenflächen ergänzen und verbessern
 Fortsetzung der Gebäudeaufwertung durch Gestaltung der Außenanlagen
 Absicherung der Oberflächenwasserableitung durch Verlegung neuer Straßen- und Platzentwässerung (Ausbindung der Oberflächenentwässerung aus der Schmutzwasserleitung)
 Realisierung einer befestigten und behindertengerechten Erschließung des Gebäudes und der rückwärtigen Grünflächen (vorhandener Spielplatz sowie Feierplatz)
 Instandsetzung des Gebäudenebeneingangs und Gestaltung der Platzfläche am Haupteingang Hofseite
 Herstellung eines kleinen Außen- und Aufenthaltsbereichs für den Jugendclub und Abbruch der alten Betonfreitreppe zum Spielplatz
 Schaffung von Stellplätzen für die Vereine, Besucher, Wanderer sowie von zwei Behindertenstellplätzen
 im Zuge der Tiefbauarbeiten – Trockenlegung einer Giebelwand durch Dränage und senkrechte Sperrschicht

Im Ergebnis des öffentlichen Ausschreibungsverfahren der letzten Wochen soll durch das beauftragte Bauunternehmen Hamann aus dem Ortsteil Reinhardtsgrimma in den kommenden Wochen bis zum Jahresende die Realisierung der Bauleistungen vollzogen werden.

Im Rahmen der LEADER-Förderung sowie über das Programm Vitale Ortskerne beantragte die Stadtverwaltung seit mehreren Jahren die Förderung der Gestaltung der Außenanlagen (ohne Schmutzwasserleitungen). Im Ergebnis vielfältiger Bemühungen der Stadtverwaltung den umfänglichen Anforderungen der Fördermittelbürokratie im Antragsverfahren gerecht zu werden, konnte im Laufe diesen Jahres über das das Landratsamt Sächsische Schweiz – Osterzgebirge der Fördermittelbescheid für dieses Vorhaben übersandt werden. Für die Außenanlagengestaltung, einschließlich Oberflächenentwässerung, können 65% der Bau- und Planungskosten gefördert werden. Die Förderung des Vorhabens erfolgt nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER – Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER – RL LEADER/2014) vom 15.12.2014

Da die Neuordnung der Schmutzwasserleitungen nicht förderfähig ist, ist dieser Teil der Maßnahme zu 100% von der Gemeinde zu finanzieren. Dies bedeutet, dass die Eigenmittel der Stadt für die veranschlagten Baukosten sich neben den Fördermitteln in Höhe von rund 120 T€ auf rund 86 T€ belaufen.


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