Glashütte
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Bürgerentscheid am 1.9.2019 über Neuanlage eines Freibades in Glashütte am Standort Bretthäusl
Die Glashütter Bürger haben entschieden, dass die Stadt Glashütte am Standort Bretthäusl im Prießnitztal kein neues Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung (Ersatzneubau) errichten soll

Das Thema Stadtbad Glashütte hat seit dem Hochwasser 2013 und der Zerstörung des alten Bades zu vielen Diskussionen geführt. Zuerst wurde ein Wiederaufbau angestrebt und schließlich auf Grund der hohen Kosten und der Lage im Stauraum des Rückhaltebeckens verworfen. Als Alternative wurde ein Ersatzneubau geprüft. Die Suche nach einem Standort gestaltete sich schwierig. Standorte in anderen Ortsteilen wurden vom Glashütter Ortschaftsrat abgelehnt, so auch ein Standort am Haltepunkt in Niederschlottwitz. Daher wurde den Vorschlägen aus dem Ortschaftsrat Glashütte folgend als Grundlage für eine Entscheidung und die Sicherung der in Aussicht stehenden Fördermittel eine Planung und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für ein Freibad am Standort Folgenhang in Glashütte erarbeitet. Diese wies Investitionskosten von über 6 Mio. EUR aus. Der Ortschaftsrat Glashütte hatte sich bis zuletzt für dieses Vorhaben ausgesprochen. Dennoch hatte der Stadtrat im Sommer 2017 wegen der hohen Kosten einstimmig gegen dieses Vorhaben gestimmt. Verbunden wurde der Beschluss mit dem Auftrag an die Verwaltung, Eckpunkte zu einem „Naturbad“ zu ermitteln und vorzulegen. Die Verwaltung beauftragte ein Planungsbüro und informierte den Stadtrat Ende 2017 über die Eckpunkte für den Betrieb eines Freibades mit biologischer Wasseraufbereitung. Die Verwaltung stellte in dem Zusammenhang bereits eine Studie für einen möglichen Neubau eines kleinen „Naturbades“ am Standort Oberschlottwitz vor. Diesen Standort hatte das Planungsbüro nach Bewertung der anderen in Frage kommenden Standorte ausdrücklich empfohlen. Am Standort Schlottwitz hätte ein „Naturbad“ auf Grund der günstigen baurechtlichen und erschließungstechnischen Situation schnell realisiert werden können. Es wäre möglich gewesen, die bis Mitte 2019 zur Verfügung stehenden Fördermittel noch zu verwenden. Vor allem im Ortschaftsrat Glashütte fand diese Lösung keine Unterstützung. Stattdessen beantragte der Ortschaftsrat Glashütte den bereits im Vorfeld untersuchten und verworfenen Standort am Bretthäusl nochmals zu untersuchen. Mit knapper Mehrheit stimmte der Stadtrat Anfang 2018 diesem Antrag zu und beauftragte die Verwaltung für den Standort Bretthäusl eine weitere Studie zu erarbeiten und die Träger öffentlicher Belange erneut zu dem Standort anzuhören. Die Auswertung zeigte wiederholt, dass der Standort genehmigungsrechtlich schwierig ist und mit einem aufwendigen und langen Verfahren zu rechnen ist. Die Verwendung der Fördermittel für die Umsetzung des Vorhabens am Standort Bretthäusl war zu dem Zeitpunkt auf Grund der langen Verfahrensdauer nicht mehr möglich. Daher beantragten einige Stadträte die Beendigung der Bemühungen um einen Ersatzneubau eines Freibads. Dieser Antrag wurde im September 2018 mit knapper Mehrheit vom Stadtrat beschlossen. Gegen diesen Stadtratsbeschluss wurde ein sogenanntes Bürgerbegehren initiiert mit dem Ziel, einen Bürgerentscheid zur Aufhebung dieses Beschlusses durchzuführen. Dieses Bürgerbegehren unterzeichneten fast 1.000 Bürger. Dem folgend nahm der Stadtrat seinen Beschluss, die Bemühungen um einen Ersatzneubau einzustellen, zurück und sprach sich für einen abschließenden Bürgerentscheid zur Frage, ob ein Ersatzneubau erfolgen soll, aus. Dieser Bürgerentscheid wurde nunmehr am Sonntag, den 1.9.2019 durchgeführt. Mehr als die Hälfte der Abstimmenden sprach sich gegen den Bau eines neuen Freibades mit biologischer Wasseraufbereitung als Ersatzneubau in Glashütte am Standort Bretthäusl aus.



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